Hunter inszeniert Herbst-Kampagne sonderbar
Die britische Stiefelmarke launcht seine neue Herbst-/Winter-Kampagne 2015 und tut sich damit etwas schwer – zumindest lässt sie den Betrachter fragend zurück. Warum so steif und gekünstelt?
Ganz nach dem Motto „A Hunter Highland Fling“ (dt.: Eine Hunter Highland Liebelei) kommt die neue Herbst-/Winter-Kampagne des britischen Traditionsunternehmens Hunter daher. Zwar soll die Werbeoffensive den Betrachter mit auf ein Abenteuer durch das schottische Hochland nehmen, aber irgendwie stimmt etwas nicht. Doch was? Junge Leute hüpfen durch eine Art Videospiel-Landschaft, doch so richtig will sich die Story nicht erzählen. Alles wirkt steif und gekünstelt.
Unter der kreativen Leitung von Alasdhair Willis wurde die Kampagne von Fotografin und Filmemacherin Elaine Constantine aufgenommen. In der Hunter-Kampagne will Constantine, die mit ihrem kürzlich gestarteten Film „Northern Soul“ für den BAFTA Award nominiert wurde, den einzigartigen Spirit, die Nostalgie und das jugendliche Entdeckertum, die charakteristisch für Hunter sind, versprühen. Daher inszenierte die Künstlerin das Ganze angefangen bei einer Picknick-Szene bis hin zum anstrengenden Gipfelaufstieg.
Die Kampagne knüpft an das Storytelling der London Fashion Week Show an, bei der die schottischen Schluchten in einen riesigen urbanen industriellen Raum versetzt wurden. Die Kampagne präsentiert die neue Footwear, Outerwear und Accessories aus der Hunter Original Autumn/Winter 2015 Kollektion.
Was steckt hinter dem ungewöhnlichen Look der Kampagne?
Digitalkünstler Thomas Traum hat mit Hilfe von CGI-Computergraphik eine neue und moderne Hunter-Landschaft kreiert. Durch die Überlagerung von Fotographie und digitalen Effekten werden die Mitwirkenden in eine surreale Welt mit Heidekraut und Flechten, Bergen und Seen versetzt.
Fotos: Hunter







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