H&M steigt zu 100% bei FaBric Scandinavien ein
Keine halben Sachen: Der schwedische Modekonzern leibt sich die verbleibenden 40 Prozent an der Independent-Modefirma FaBric, die hinter Weekday und Cheap Monday steht, ein.
Weekday gehört jetzt komplett zum H&M Konzern
H&M übernimmt FaBric Scandinavien AB komplett. Am Mittwoch teilte der schwedische Textilgigant mit, dass man die restlichen 40% der Anteile an dem schnell wachsenden schwedischen Textilunternehmen, das hinter Konzepten wie Monki und Weekday und der Marke Cheap Monday steht, erworben hat.
2008 war H&M mit 60% bei der schwedischen Modefirma eingestiegen. Der Kaufvertrag zwischen H&M und den FaBric-Gründern Adam Friberg, Lars Karlsson, Örjan Andersson und Linda Friberg enthielt die Option für eine spätere Komplettübernahme, die jetzt ausgeübt wurde. Der Kaufpreis wurde auf 8 Mio. Schwedische Kronen (854.000 Euro) festgelegt. Damit hat H&M für die FaBric insgesamt 552 Mio. Kronen (rund 59 Mio. Euro) gezahlt.
Seit dem Einstieg von H&M vor zwei Jahren hat FaBric Scandinavien deutlich expandiert und die Zahl der Stores von 20 auf 66 erhöht. Mit einem starken Partner im Rücken wächst es sich halt schneller – mittlerweile sind Monki und Weekday in über sieben Ländern, inklusive Deutschland, vertreten. H&M glaubt an das Independent-Konzept und will die internationale Expansion der beiden Ketten weiterhin stark unterstützen. Organisatorisch soll sich durch den Kompletteinstieg eigentlich nicht viel ändern. Trotz der Eingliederung in den H&M-Konzern sollen die Konzepte weiter eigenständig bleiben.
Foto: © Weekday







Kommentare
Keine Kommentare bisher.