Gerry Weber übernimmt Norwegen-Franchise
Kontrollierter Erfolg: Weil das Retail-Geschäft gut läuft, treibt der Modekonzern aus Halle/Westfalen seine Retail-Expansion voran und übernimmt im Zuge dessen nun acht norwegische Houses of Gerry Weber und mehr als ein Dutzend Multi-Label-Stores.
Gerry Weber betreibt die norwegischen Franchise-Stores zukünftig in Eigenregie
Die Gerry Weber International AG hat’s schon wieder getan: Nach der Übernahme der belgischen Franchise-Stores, der österreichischen Don-Gil-Stores und der Beteiligung an den niederländischen Franchise-Partner hat das Unternehmen nun 100% der norwegischen Betreibergesellschaft übernommen. Die betreibt in Norwegen als Franchisenehmer acht Houses of Gerry Weber sowie 17 „Chantal“-Multilabel-Stores. Der Kaufpreis lag bei 115,75 Mio. Norwegische Kronen (ca. 14 Mio. Euro). Die Übernahme sieht überdies weitere Earn-out-Zahlungen für 2018 vor, die an bestimmte Umsatz- und Ertragsziele geknüpft sind und auf 20 Mio. Kronen begrenzt sind.
Die lokale Geschäftsführung übernimmt weiter der norwegische Partner, der die Westfalen bei der weiteren Expansion unterstützen will. „Wir sehen großes Potenzial für unsere drei Markenfamilien Gerry Weber, Taifun und Samoon auf dem norwegischen Markt. In den nächsten Jahren sollen zwischen 10 und 15 neue Houses of Gerry Weber in Norwegen entstehen“, kündigt Ralf Weber, Retail-Vorstand bei Gerry Weber an. Bei den „Chantal“-Multilabel-Stores sollen die Gerry Weber-Verkaufsflächen erweitert werden. Darüber hinaus wird die Umwidmung in Gerry Weber Marken-Geschäfte geprüft.
Im Zuge der Übernahme wird die übernommene norwegische Gesellschaft ab dem 1. Juni 2014 vollständig in den Konzernabschluss der Gerry Weber-Gruppe einbezogen. Die acht Houses of Gerry Weber werden dabei dem Retail-Segment zugerechnet.
Foto: Chantal







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