Trotz einiger Herausforderungen gelingt es dem dänischen Schuhunternehmen Umsatz und Gewinn zu steigern. Die Ergebnisse führt COO Michael Hauge Sørensen u.a. auf die neuen Kollektionen zurück.

ECCO Michael Hauge Sørensen

Michael Hauge Sørensen ist zufrieden mit 2011

„2011 war ein gutes Jahr für ECCO, aber es brachte auch Herausforderungen mit sich“, so fasst Michael Hauge Sørensen, Chief Operating Officer (COO) des dänischen Schuhanbieters Ecco das letzte Geschäftsjahr zusammen. Das Unternehmen konnte den Umsatz um 1 Mrd. Dänische Kronen (DKK) bzw. 16% auf 7,1 Mrd. DKK (955 Mio. Euro) steigern. Mit 904 Mio. DKK (121,6 Mio. Euro) verzeichnete das Unternehmen den höchsten Vorsteuergewinn seit seinem Bestehen.

Den Erfolg führt Ecco auf die neuen erfolgreich eingeführten Kollektionen wie etwa die Ecco Sculptured Schuhe für Frauen, sowie das starke Wachstum außerhalb Europas zurück. Mittlerweile werden 20% des Nettoumsatzes in Asien (1,37 Mrd. DKK) und 18% in Nordamerika (1,21 Mrd. DKK)  umgesetzt. Während Herren- und Sportschuhe weiter stark nachgefragt waren, konnte das Segment Ecco Golf den Umsatz sogar um 42% erhöhen. Auch die Flächenausweitung stimulierte den Umsatz. Weltweit gibt es aktuell rund 4.000 Konzept-Flächen, deren Zahl in den nächsten Jahren weiter erhöht werden soll.

Das Jahresergebnis hätte noch besser ausfallen können, wären die Schuhfabrik und die Gerberei in in der Region Chang Mai (Thailand) im Oktober 2011 nicht von katastrophalen Überschwemmungen getroffen worden. Bereits Anfang Februar 2011 wurde die Produktion wieder aufgenommen.

Für das laufende Jahr rechnen die Dänen aufgrund der bisherigen Auftragssituation mit einem weiteren Wachstum. „Ecco wird sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Wir werden weiterhin neue, aufregende Produkte entwickeln und einen qualitativ noch besseren Kundenservice anstreben“, so Sørensen.