Dressmaster setzt den Rotstift an
Beim Menswear-Unternehmen aus dem Hause Steilmann sollen in den nächsten Monaten rund ein Drittel der Stellen gestrichen werden. Damit setzt sich der Schrumpfkurs der letzten Jahre weiter fort.
Bei den Flächen auf Wachstumskurs, bei der Belegschaft auf Schrumpfkurs
Die DressMaster GmbH will zum Jahresbeginn rund 40 seiner 125 Mitarbeiter entlassen. Auch beim Weihnachtsgeld setzt das Traditionsunternehmen mit der Fachhandelsmarke Stones und der Lizenzmarke roadsign australia den Rotstift an und kündigte auf einer Betriebsversammlung an, es in diesem und dem nächsten Jahr nicht zu bezahlen. Damit reagiert das Unternehmen auf Umsatzeinbrüche der vergangenen Saisons. Jährlich sollen durch die Maßnahmen rund 2 Mio. Euro gespart werden, rechnete die IG Metall gegenüber der WAZ-Gruppe vor. Überdies wird darüber spekuliert, ob DressMaster möglicherweise sogar schon einen Umzug zur Muttergesellschaft, der Steilmann Holding in Bergkamen, plane.
Die geplante Entlassungswelle ist ein weiteres Kapitel im Schrumpfkurs des einstigen Erfolgsunternehmens. In den Gründungsjahren nach 1970 fertigten über 400 Arbeiterinnen Männer-Mode. Mittlerweile befinden sich nur noch die Produktionsplanung, die Schnitttechnik und der Vertrieb am Firmensitz Herne.
Foto: Stones







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