Hausaufgaben! Die Branche bestätigt die Kidswear-Messe von Wallau, wünscht sich aber vom Veranstalter muveo Veränderungen im Konzept. Der will diese nun schnellstmöglich umsetzen.

Die KOMM Wallau hat Input von der Branche erhalten und will sich daran messen

Die KOMM Wallau hat Input von der Branche erhalten und will sich daran messen

Am 21. Oktober trafen sich Aussteller und Organisations- und Verbandsvertreter auf Einladung der Muveo GmbH zum komm Branchendialog. Das Fazit war gut: Der Markt für Baby- und Kinderausstattung entwickelt sich mit einem durchschnittlichen Jahreswachstum von 1,7% stabil, wenn gleich die Absatzwege immer vielfältiger werden. Die Industrievertreter bestätigten die KOMM als wichtige Orderplattform.

Es wurde aber angeregt, die Komm Wallau stärker zu öffnen, um den gesamten Markt widerzuspiegeln. Die Muveo will das Ausstellerportfolio entsprechend weiter vervollständigen, so dass sowohl große, etablierte Player wie kleine Nischenanbieter und Trendsetter-Labels vorgestellt werden. Zur nächsten Ausgabe soll eine Vielzahl von neuen Themenflächen geschaffen werden. Neben dem bisher gut etablierten „Marktplatz“ und der „Scandic Corner“ soll es künftig Sonderflächen für Umstandsmode, Denim und Green Fashion geben. Kostenlose Workshops sollen das bisherige Fachforum ablösen. Gleichzeitig soll mit Newslettern, Social-Media-Aktivitäten sowie der gezielten Ansprache von Fachbesuchern stärker in das Besuchermarketing investiert werden. Parallel will die Muveo GmbH ihren Ausstellern kostenfrei Marketingmaterial zur Verfügung stellen, um ihre Kunden auf den Messestand nach Wallau einzuladen. Mit den geplanten Maßnahmen knüpft die Messe an die bereits vorangegangenen Änderungen wie bspw. der einheitlich konzipierte Standbau an. „Wir sind herausgefordert, jetzt unsere Hausaufgaben zu machen – und das in möglichst kurzer Zeit“, schloss Heinrich Freitag, Geschäftsführer der MUVEO GmbH den Branchendialog, der zukünftig einmal jährlich stattfinden soll.

Foto: Muveo