Der deutsche Sportswear-Filialist hat sich kaufen lassen. Die Schweizer Deichmann-Tochter Ochsner Sport hat sich an dem Kölner Filialisten beteiligt. Snipes wird größtenteils eigenständig bleiben, aber Ochsner soll das zukünftige Wachstum unterstützen.

Snipes Store

Snipes: „Das Konzept ist ohne Probleme internationalisierbar"

Der Schweizer Sport-Filialist Ochsner Sport hat sich an der Snipes Textil GmbH beteiligt. Die Deichmann-Tochter und der Filialist haben eine entsprechende Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft getroffen, teilte das Kölner Unternehmen mit. Bereits Anfang Juni hatte die Deichmann-Tochter bei der Bundeswettbewerbsbehörde einen Antrag gestellt, die Mehrheit der Anteile an Snipes zu erwerben. Davor befanden sich bereits beide Unternehmen „in Gesprächen“.

Support bei der Internationalisierung

Mit Ochsner im Rücken soll der Filialist, der sich auf den Verkauf von Sneakern, Sport- und Casualwear spezialisiert hat, weiter aufgebaut werden. Mit dem Zusammenschluss „schaffen wir eine solide Basis für unsere weitere Entwicklung“, erklärte Snipes Geschäftsführer Sven Voth, der das Konzept vor 13 Jahren gründete. Er sieht viel Potential, das Konzept zu internationalisieren, wozu man aber finanzielle, logistische und organisatorische Hilfe benötigen würde. „In diesen Bereichen ist Ochsner Sport für uns der ideale Partner“, so Voth weiter. Hinsichtlich der Kollektionsentwicklung, der Markenführung und der Vertriebskanäle soll Snipes trotz des Zusammenschlusses eigenständig bleiben.

Ochsner Sport ist mit 91 Läden, davon neun SportsLab-Filialen, nach eigenen Angaben Marktführer im Schweizer Sporteinzelhandel. Snipes ist in Deutschland mit 37 Filialen und in Österreich mit vier Läden präsent.