Alles hat ein Ende, selbst die langjährige Beziehung zwischen Ghesquière und dem Pariser Modehaus. Nach über anderthalb Jahrzehnten und im gegenseitigen Einverständnis verabschiedet sich der kreative Kopf aus dem Unternehmen.

Ghesquière mit Bella-Actrice Kirsten Steward: Unter Ghesquière wurde Balenciaga zum modischen Liebling vieler Hollywood-Stars

Nicolas Ghesquière wird nicht mehr länger den Look des Pariser Modehauses Balenciaga prägen. Wie der hinter dem Modeunternehmen stehende Konzern PPR mitteilte, trennen sich die Wege des französischen Designers und Balenciaga. Ghesquière wird das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen zum 30. November 2012 verlassen. Seit 1997 und damit mehr als 15 Jahre verantwortete der Kreative die Kollektionen, die von Kritikern nicht selten gelobt wurden. PPR-Konzernchef François-Henri Pinault dankte Ghesquière dafür, dass er es mit seinem „unvergleichbaren Talent“ geschafft habe, seinen künstlerischen Beitrag zum einzigartigen Einfluß des Modehauses zu leisten und damit an das Erbe von Cristóbal Balenciaga anzuschließen. Wer Ghesquière bei Balenciaga nachfolgt und was der Franzose nun tun wird, wurde nicht mitgeteilt.

Die  Maison Balenciaga wurde 1919 vom gleichnamigen Designer gegründet und gehört seit 2001 zum PPR-Konzern. Unter der Führung von Isabelle Guichot (President seit 2007) wurde in den letzten Jahren der Ausbau eines eigenen Store-Netzwerkes, die internationale Expansion und das Onlinegeschäft forciert. Aktuell betreibt Balenciaga weltweit 62 Stores und liefert via Internet in 24 Länder.