Aus für die Modatex
Rückzug aus Germanien: Die Ocean Media Group, der Organisator verschiedener Modemessen, zieht sich nun auch mit seiner Brautmode-Messe vom deutschen Markt zurück und überlässt der Düsseldorfer Interbride das Feld.
Der weiße Traum Modatex scheiterte in Deutschland an zu harten Realitäten
Nach einigen vergeblichen Versuchen, in Berlin die Lingerie-Messe 5elements auf die Beine zu stellen, der Einstellung der united sourcing und dem erfolglosen Versuch der What’s New zieht sich die Londoner Ocean Media Group nun auch mit ihren Brautmode-Messen vom deutschen Markt zurück.
Die für Mitte Mai geplante Brautmodemesse Modatex in Essen wurde annuliert. Das neue Konzept „White Gallery in Germany„, das für dieses Jahr geplant war, wird es ebenfalls nicht geben. Die Ocean Media Group begründet den Rückzug mit einer Reihe von Veränderungen in der nordeuropäischen Industrie. Zusätzlich sei die Existenz von zwei deutschen Brautmode-Messen für Einzelhändler zu aufwendig und für Aussteller zu teuer. Die konkurrierende Interbride aus Düsseldorf sollte nur zwei Wochen nach der Modatex stattfinden. „Zusätzlich hat eine Umfrage ergeben, dass ein hoher Anteil der deutschen Brautmoden-Einzelhändler irritiert über die Existenz von zwei verschiedenen Brautmode-Messen sind“, so CEO Dave Moran, Ocean Media Group Ltd. „Der daraus resultierende Effekt ist, daß weder die Modatex, noch die Interbride besucht werden.“
Ocean Media will ihren Fokus nun auf „The London Bridal Show“ legen, die vom 6. bis 8. April im London Olympia Exhibition Center stattfinden wird. Viele Marktteilnehmer haben ihre Zustimmung für die Verlegung in die britische Modemetropole bekundet. Neben vielen internationalen Herstellern und Designern liegt die Zahl der vorregistrierten Besucher bereits auf Rekordhöhe, meldet der Veranstalter.
Foto: Modatex / Ocean Media







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