Das deutsche Fairtrade-Label stellt zu Beginn der neuen Order-Saison eine neues, für Händler attraktives Konzept für seine Verkaufsflächen vor. Auf der vergangenen Premium startete das grüne Label eine Spendenaktion für die Opfer des Hochhauseinsturzes in Bangladesch.

Armedangels_Flächenkonzept

Neues Konzept mit Upcycling-Design : Damit sollen die Händler ihre Flächen optimal nutzen können

Armedangels_Flächenkonzept

Handgeschweißte Kleiderstangen aus Kupferrohr, Patchwork-Teppiche, heimisches Rohholz und vieles mehr

Das seit 2007 bestehende Label Armedangels stellt zum Start in die neue Order-Saison ein innovatives, aufmerksamkeitsstarkes Flächenkonzept mit Full-Service-Programm vor, dass ab Sommer bei rund 20 größeren Händlern starten soll. Das neue Konzept beinhaltet darüber hinaus auch eine Zielmargen-Vereinbarung. Dadurch sollen Warenbewegungen besser kontrolliert werden, so dass bei langsam drehenden Artikeln eingegriffen werden kann und sie ausgetauscht werden. „Der Händler kann dadurch seine Fläche optimal nutzen, ohne dass für ihn ein zusätzlicher Aufwand entsteht“, so Friederike Könemann, Head of Sales bei Armedangels. „Gleichzeitig kann er das Thema Eco-Fashion zeitgemäß und authentisch präsentieren, jenseits von Greenwashing & Co. Uns ist es wichtig, dass unsere Philosophie einer kompromisslos ökologischen und sozialen Herstellung auch am POS kommuniziert und die Marke Armedangels erlebbar wird.“

Armedangels_Spendensäule

Für jede Order: 100 Euro für Bangladesch

Spendenaktion auf der Premium

Dass es Armedangels ernst ist mit ihrer kompromisslosen Produktionsweise, bewies das Kölner Label auch kürzlich auf der Premium in Berlin und startete eine Spendenaktion, um Order-Kunden für die globalen Auswirkungen der prekären Verhältnissen in den Billig-Produktionsländern zu sensibilisieren. Für jede Vororder-Unterschrift auf der Aktionssäule am Stand, die hinterher auch bestätigt wird, spendet Armedangels 100 Euro über die Organisation Medico an die Opfer von Rana Plaza. In dem Hochhaus in einem Vorort von Dhaka kamen letzten April 1.127 Menschen ums Leben, als das Gebäude einstürzte. „Wir konnten so viele Unterschriften einsammeln, dass insgesamt ein Spendenvolumen von 5.000 Euro zusammen kam. Bestätigt werden die Unterschriften und damit auch das Spendenvolumen in der Orderphase bis Mitte März“, so Könemann.

Fotos: Armedangels