Schlüpfer-Blitzer! Für die neue Back to School-Kampagne posieren vermeintliche Schülerinnen im Lolita-Look. Ob das dem Geschäft des Labels so gut tut, bleibt nach den neuesten Zahlen abzuwarten.

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Das ist das Bild, das die Gemüter am meisten erhitzte

Dass das Label aus Los Angeles American Apparel ähnlich wie United Colors of Benetton gern mal mit seinen Kommunikations-Kampagnen provoziert, ist hinlänglich bekannt. Doch nun gehen die Macher vom US-Modelabel einen Schritt zu weit. Auf den neuesten Werbeanzeigen der Kampagne „Back to School“ präsentieren junge Mädchen im Lolita-Look und typischen Charney-Stil verrenkte Posen, die das Höschen hervorblitzen lassen.

Die Online-Gemeinde ließ das nicht unbestraft und twitterte und postete wild drauf los. In diesem Shitstorm war die Rede von „Pornographie für Minderjährige“. American Apparel reagierte und nahm das entsprechende Foto von seiner Seite.

Ob die Kampagne einen weiteren Beitrag zu dem Millionen-Verlust von American Apparel leisten wird, bleibt abzuwarten. Das Unternehmen steckt immer noch in den roten Zahlen. Laut des neuen Managements musste das Label im zweiten Quartal einen Nettoverlust von 15 Mio. Dollar verbuchen. Demzufolge fiel die Aktie um mehr als 6%. Diese Zahlen sind jedoch nur vorläufig, denn nachdem Ex-CEO Dov Charney gehen musste, gab es Schwierigkeiten den Finanzbericht rechtzeitig fertigzustellen.

Foto: AA