Einzigartiger kreativer Neustart: Die Ex-Chefdesignerin von Gucci und Valentino macht mit der italienischen Modegruppe Pinko gemeinsame Sache und launcht eine Ready-to-Wear-Linie mit dem Namen Uniqueness.

Uniqueness_Alessandra Faccinetti

Alessandra Faccinetti kehrt mit Uniqueness wieder in die Modewelt zurück

Alessandra Facchinetti kehrt in die Modewelt zurück: Doch anders als erwartet kommt die Designerin nicht bei einem großen Modehaus unter, sondern kooperiert mit der Pinko Group, mit der sie zusammen eine Ready-to-wear-Linie unter dem Namen Uniqueness herausbringt, die in diesem Oktober in Paris vorgestellt werden soll. Das Projekt soll die Regeln der Mode neu schreiben und soll ausschließlich online und über ausgewählte Einzelhändler verkauft werden. Neue Entwürfe sollen permanent und unabhängig von traditionellen Modesaisons hinzugefügt werden. Zusätzlich soll es durch redaktionelle Beiträge einen regen Austausch mit Kunden geben.

„Zu Beginn werden es über 60 Ready-to-Wear-Artikel sein – echte Produkte, die tatsächlich getragen werden. Sie werden online sofort verfügbar sein und sollen innerhalb von 48 Stunden geliefert werden“, erläutert Pietro Negra, der Pinko Gründer und CEO, das neuartige Konzept, das er sowohl unter Marketing- wie Technologieaspekten für revolutionär hält. Die Zusammenarbeit führt die Pinko-Gruppe, die in 2010 rund 160 Mio. Euro umsetzte, auf ein neues kreatives Level.

„Ich freue mich, dass ich die Chance habe, an so einem innovativen und unkonventionellen Projekt teilzunehmen, bei dem die Zeitinterpretation zur Marken-DNA wird“, erklärte die Designerin, die seit ihrem Abgang bei Valentino im Herbst 2008 mit Mode nichts mehr am Hut hatte. Fracchinetti begann ihre Karriere 1994 bei Miu Miu.