Ahlers: Weniger Umsatz, aber trotzdem besser dran
Der Herforder Modeanbieter muss im ersten Quartal 2013 einen Umsatzschwund von über fünf Prozent einstecken. Grund dafür waren saisonale Einflüsse und die Aufgabe von Gin Tonic Woman. Das Geschäft mit den Premiummarken lief hingegen ausgezeichnet.
Pierre Cardin gehört neben den anderen Premiummarken zu den Umsatztreibern im Ahlers-Konzern
Der Umsatz der Ahlers AG sank im ersten Quartal 2013 (Stichtag 28. Februar) um 5,2% auf 66,8 Mio. Euro. Neben saisonalen Verschiebungen durch eine spätere Auslieferung der Frühjahr/Sommerware und dem verspäteten Saisonstart im Einzelhandel, der sich negativ auf das Sofortgeschäft auswirkte, war die im letzten Jahr geplante Aufgabe des Geschäftsbereich Gin Tonic Woman (früher: Gin Fizz) ursächlich für den Umsatzeinbruch (-2,6%). Dagegen liefen anderen Geschäftsbereiche sehr gut: Im Premium-Segment mit den Marken Baldessarini, Otto Kern und Pierre Cardin konnten die Umsätze um 5,3% auf 45,3 Mio. Euro ausgebaut werden. Damit erlöst Ahlers mittlerweile 68% mit seinen Premiummarken. Auch das Einzelhandelsgeschäft erfuhr mit einem Plus von 2% positive Impulse und macht jetzt 9,2% des Gesamtumsatzes (Vorjahr: 8,7%) aus.
Positiv war auch die Ertragssituation: Der Gewinn nach Steuern konnte trotz des Umsatzeinbruchs mit 4,6 Mio. Euro fast auf Vorjahresniveau (4,8 Mio. Euro) gehalten werden. Darüber hinaus stieg die Eigenkapitalquote von 61% auf 63% und der Free Cash-Flow lag sogar 31% über der Vorjahresperiode.
Für das Gesamtjahr rechnet Ahlers aufgrund der „guten Vorverkäufe für die Herbst/Wintersaison 2013“ mit „stabilen Umsätzen“. Das Konzernergebnis soll über dem des Vorjahres (7,3 Mio. Euro) liegen.
Foto: Ahlers







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