Adidas regelt US-Nachfolge
Der Herzogenauracher Sportartikelkonzern lässt in dem wichtigen US-Markt kein Machtvakuum entstehen und befördert Mark King zum Nachfolger von Patrik Nilsson. Kings Stelle als CEO von TaylorMade-adidas Golf übernimmt Ben Sharpe.
Auch die Besten müssen ihre Besten mal ziehen lassen. Patrik Nilsson, seit Herbst 2013 als President adidas Group North America für die Marken adidas und Reebok in Nordamerika verantwortlich, wird die Herzogenauracher adidas Group nach 23 Jahren verlassen. Der gebürtige Schwede wechselt nicht zur Konkurrenz, sondern wird neuer CEO der schwedisch-amerikanischen Premium-Fashion-Marke Gant.
King wird President
Seinen Posten als Nordamerika-Chef übernimmt zum 1. Juni 2014 der Amerikaner Mark King. Der 54-Jährige ist schon lange für adidas tätig und seit 2003 CEO der Golfsparte TaylorMade-adidas Golf. Unter Kings Führung konnte er die Erlöse auf mehr als 1,285 Mrd. Euro verdoppeln. King wird in seiner neuen Position direkt an adidas-CEO Herbert Hainer berichten und weiter im Beirat von TaylorMade-adidas Golf sitzen. „Unter seiner Führung werden wir das Geschäft von adidas und Reebok weiter vorantreiben und unserer Gruppe eine noch stärkere Marktposition in Nordamerika sichern“, kommentiert Roland Auschel, Vorstand Global Sales, den Mannwechsel in Amerika.
Kings Nachfolge ist ebenfalls schon geregelt. Hier wird Ben Sharpe zum CEO befördert. Der 40-Jährige ist ebenfalls ein Konzerngewächs und ist aktuell Executive VP von adidas Golf und Ashworth, davor war er sechs Jahre lang Europa-Geschäftsführer von TaylorMade-adidas Golf.









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