2014: Umsatzwachstum für deutschen Einzelhandel
Für dieses Jahr sieht der HDE ein positives Umsatzwachstum für den deutschen Einzelhandel. 1,5 Prozent könnten im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Doch steigende Strompreise belasten die Kaufkraft der Privathaushalte.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostiziert den Umsatz für 2014 und rechnet mit einem Wachstum von 1,5%. Schon im vergangenen Jahr 2013 lag der Umsatz im deutschen Einzelhandel um 1,1% höher als im Vorjahr 2012. Wachstumstreibende Kräfte für dieses Jahr sind der Lebensmittelhandel und der E-Commerce. „Selten waren die Rahmenbedingungen für den Konsum in Deutschland so günstig“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Allerdings kann der Handel kaum davon profitieren, weil die steigenden Strompreise die Kaufkraft der Verbraucher stark belasten.“ Risiken sehe die Branche auch in den Rentenplänen der Bundesregierung und in der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns.
Besonders der Lebensmittelhandel konnte auch schon 2013 ein überproportionales Umsatzwachstum verbuchen. Viele Kunden sind bereit, mehr Geld für Qualität und Service auszugeben“, so Genth. Die Nachfrage nach Bio- und Fair-Trade-Waren steige. Einbußen mussten dagegen Händler mit Uhren und Schmuck, Büchern sowie Spielwaren hinnehmen. Auch der Online-Handel konnte im vergangenen Jahr schon zweistellige Zuwachsraten verbuchen. Für 2014 rechnet der HDE in diesem Bereich mit einem Plus von 17% im Vergleich zum Vorjahr auf dann 38,7 Mrd. Euro Umsatz. „Der starke Online-Handel sorgt bei vielen stationären Fachhändlern für schwächere Kundenfrequenzen“, so Stefan Genth. Der Online Boom beschleunige den Strukturwandel im Handel und in den Innenstädten.
Grafik: HDE








Kommentare
Keine Kommentare bisher.