H&M entschuldigt sich für schwarzgebräuntes Model
Let the sunshine in your heart: Weil ihnen das Model zu dunkel gebräunt war, gingen Gesundheitsschützer auf die Barrikaden. Der schwedische Modekonzern sieht ein, dass es vielleicht etwas zu viel des Guten war.
Achso, erschreckend dünn ist das Super-Tan-Model auch noch
Supermodel a la plancha? Die aktuelle Werbekampagne des schwedischen Moderiesen H&M sorgte in den letzten Wochen für einigen Wirbel. Das Model Isabeli Fontana sieht aus, als hätte man sie drei Wochen lang in ein Solarium eingesperrt und erst dann die Aufnahmen gemacht. Statt vornehmer Blässe glänzt die Haut dunkelbraun bis schwarz, so dass jeder Hautarzt betroffen gucken würde. Allerdings scheint der Computer da nachgeholfen zu haben, denn eigentlich ist die gebürtigere Brasilianerin von Natur aus eher ein heller Hauttyp. Also war es nicht verwunderlich, dass Gesundheitsschützer gegen das „tödliche Schönheitsideal“ protestierten, schließlich könne das Anstreben einer derart unnatürlichen Bräune Hautkrebs verursachen und der Konzern trage aufgrund seiner Marktmacht enorm zur Meinungsbildung bei.
H&M sieht ein, dass es vielleicht zu viel des Guten war und entschuldigt sich. Eigentlich habe man mit dem dunklen Hauttyp ja nur die leuchtenden Farben der aktuellen Bikini-Kollektion betonen wollen – stimmt schon, Pink harmoniert besser zu Bronze als zu Hellrosa oder Milchweiß. „Es war nicht unsere Absicht, für ein bestimmtes Ideal zu werben oder zu gefährlichem Handeln anzuregen“, erklärte der schwedische Konzern am Donnerstag. Zukünftig werde man derartige Hinweise bei zukünftigen Kampagnen bereits im Vorfeld berücksichtigen und intern diskutieren.
Foto: H&M















[...] eher helle Hauttyp präsentiert sich hier in einem dunklen braun – wenn nicht schwarz. Wie fabeau berichtet sehen Gesundheitsschützer ein “tödliches Schönheitsideal“ in der [...]