Asos will noch dieses Jahr Deutschland entern
Der britische Online-Händler packt sich die Kriegs-/Expansionskasse voll und nimmt kontinentaleuropäische Märkte ins Visier. Neben Frankreich will Asos auch in Deutschland den virtuellen Anker werfen.

asos - AsSeenOnScreen - eine Strategie, die wirkt und derzeit noch mindestens zweistellige Wachstumsraten bringt
Robertson kann ja auch selbst sehr zufrieden sein, denn er hat sich gerade 18% von seinem Anteil an Asos (1,68 Mio. Aktien) für 15 Mio. Pfund versilbern lassen. Jetzt hält er immer noch über 10% am Unternehmen (7,7 Mio. Aktien) und es wäre ratsam, diesen Teil zu behalten, falls sich die Wachstumsstory bewahrheiten sollte. Um die engagierten Wachstumspläne zu erfüllen, plant Asos so schnell wie möglich den US-amerikanischen Markt anzugehen und dort kurzfristig einen eigenen Webshop zu eröffnen. Aber auch Deutschland und Frankreich stehen auf der Expansionsliste der Briten, deren Name eigentlich die Abkürzung von AsSeenOnScreen ist. Noch bis Ende diesen Jahres will Asos hierzulande online gehen. Etablierte Onlinehändler wie vente-privee, brands4friends oder Otto sollten dann besser aufpassen, denn die Britten haben ein ausgefeiltes Shoppingkonzept, das auch in Deutschland funktionieren könnte.
Asos wurde im Jahr 2000 gegründet und basiert auf der Idee, das User Outfits aus Celebritymagazinen für einen Bruchteil des Preises nachkaufen können. Man sieht quasi in den virtuellen Kleiderschrank der Stars und kann auf dem Onlineportal die gleiche oder ähnliche Kleidung nachkaufen. Asos hat eigenen Angaben zufolge über 35.000 Artikel im Sortiment und jede Woche kommen 1.500 neue dazu. Zu den Lieferanten gehören Premium-Marken wie G-Star, Diesel, Hugo Boss oder Mango sowie namhafte Designerhäuser wie Jaeger, Alexander McQueen und Sonia Rykiel. Ergänzt wird das Portfolio durch die Eigenmarke Asos Apparel.






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