Der Haibacher Modehändler will seine online generierten Umsätze deutlich steigern. Eine neue Personalie sowie Initiativen wie „Same Day Delivery“ und ein Shop-in-Shop für „Große Größen“ sollen den ausgezeichneten Onlineshop weiter verbessern.

Im Fokus: Der Adler Onlineshop soll besser werden und in drei Jahren dann auch die ersten Gewinne abwerfen

Im Fokus: Der Adler Onlineshop soll besser werden und in drei Jahren dann auch die ersten Gewinne abwerfen

Die Adler Modemärkte ruhen sich nicht auf den Lorbeeren des von Computer Bild vergebenen Titels „Top Shop 2014“ aus, sondern investieren weiter in ihre eCommerce-Aktivitäten. Ziel ist es, die online generierten Umsätze noch im laufenden Geschäftsjahr deutlich zu steigern.

Zunächst wurden dazu die personellen Weichen gestellt: Der Multichannel-Spezialist Ralf Reckmann wurde zum Head of E-Commerce ernannt. Er kümmert sich seit Oktober um die Onlineverkaufsaktivitäten und die Verzahnung von Online- und Filialgeschäft. Fast zwei Jahrzehnte, bis 2006, war er bei Karstadt in verschiedenen Führungspositionen mit Schwerpunkt Sports-Fashion-Industrie tätig, danach als Managing Director bei der Beratungsfirma RDC.

Unter seiner Leitung sollen verschiedene Initiativen – angefangen von neuen Verkaufssegmenten bis hin zu verbesserten Serviceabläufen – angestoßen werden. Bereits jetzt bietet Adler über das „Click & Collect“ Verfahren die Möglichkeit, bestellte Ware in der Filiale abzuholen, umzutauschen oder zurückzugeben. Geplant ist, bis zur Frühjahr/Sommerkollektion die Lieferung für den gleichen Tag einzuführen. Gleichzeitig sollen Kunden mit einem neuen Shop-in-Shop für Große Größen noch individueller angesprochen und bedient werden. Aufgrund der geplanten Erweiterungen und Investitionen wurde vereinbart, dass der Break-even-Zeitpunkt des Onlinegeschäfts nicht schon 2015 sondern erst 2017 erreicht werden soll.